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Hilfe für Smartphonebesitzer auf Blogs

Immer mehr Smartphones sind auf dem Mobilfunkmarkt erhältlich und durch ihre technischen Eigenschaften nicht von jedermann einfach zu bedienen. Trotz ausführlicher Betriebsanleitungen können die Nutzer der neuen Mobilfunkgeräte nicht immer auf alle Funktionen zugreifen. Dies liegt weniger daran, dass die Möglichkeiten durch den Mobilfunkanbieter eingeschränkt sind, sondern eher daran, dass manche technischen Highlights schlecht in der Betriebsanleitung erklärt sind. Auf der Suche nach Erklärungen oder Tricks und Kniffen kann den Smartphone-Neulingen der Besuch eines Blogs oder Forum im Internet weiter helfen. In den Foren teilen erfahrene Smartphonebesitzer ihre besten Tricks für viele Anwendungen oder verweisen auf Internetseiten die eine Lösung parat halten. Auf Blogs werden die neuesten Trends diskutiert und zahlreiche Neuerungen und Programme vorgestellt.

 

Da die Smartphones mit verschiedenen Betriebssystemen wie beispielsweise Apple iOS, bada, Blackberry oder Android ausgestattet sind, sollten sich die Informationen selbstverständlich vom behandelnden Blog beschafft werden. Ein großer Android Blog in Europa ist AndroidPIT. Auf AndroidPIT erfahren Smartphonebesitzer die das Betriebssystem Android nutzen alle News von der fehlerhaften Software bis zum Start des nächsten Updates der Betriebssoftware. In einem Forum kann mit anderen Nutzern zum Erfahrungsaustausch gechattet werden. Die neuesten Apps werden von den Seitenbetreibern unter die Lupe genommen und beurteilt. In einem Appcenter werden zahlreiche kostenpflichtige und kostenlose Applikationen für Android Mobiltelefone angeboten. Sehr hilfreich für Einsteiger ist das sogenannte “Wiki” des Blogs. In diesem Onlinelexikon auf einer Unterseite des Blog stellen Mitglieder Artikel zu den verschiedensten Android-Themen zur Verfügung. Neben den neuesten Smartphones und Tablet-PC werden viele Tipps und Tricks zum Betriebssystem vorgestellt.

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  • Der oberste indische Gerichtshof in Neu-Delhi legte den Medienriesen Facebook und Google unlängst Auflagen vor, die eine freie Nutzung der Dienste erschweren soll. Denn die Inhalte von Google und Facebook verletze die Gefühle bestimmter Minderheiten und religiösen Gruppen und habe darüber hinaus sexuell anstößige Inhalte, die nicht tragbar wären. 

    In einer Stellungsnahme wehrten sich Pressesprecher beider Unternehmen gegen diese Vorwürfe. 

    Ingesamt waren von der Klage 21 Websites, insbesondere Anbieter von Social Media, betroffen. Das oberste Gericht verlangte, dass die entsprechenden Firmen innerhalb 36 Stunden auf die Vorwürfe reagieren zu habe und darüber hinaus Filter in ihre Websiten einbaue, die besimmte Themen gar nicht erst im Angebot auftauchen lasse. 

    Vor Gericht liesen sowohl Facebook als auch Google verlauten, dass die Umsetzung solcher Auflagen allein schon aus technischen Gründen nicht möglich wäre. Darüber hinaus sieht sich insbesondere Google in seiner Funktion als Suchmaschine nicht für die Inhalte der Suchtreffer verantwortlich. 

    Durch den Einsatz von Filtern würde die Funktionalität der Suchmaschine stark eingeschränkt. Als Beispiel nannte Google das englische Wort “sex”, dass zwar den Geschlechtsakt bezeichnet, der in diesem Teil der Welt als anstößig gilt, gleichzeitig aber auch eine Geschlechterzugehörigkeit bedeutet. Ein Filter würde unabsichtlich auch nicht anstößige Inhalte blockieren, wäre deshalb generell nicht umsetzbar. 

    Das Unternehmen führte auch die Meinungsfreiheit an, die auch in der indischen Verfassung verankert sei und in jedem Falle durch die Auflagen des indischen Gerichts verletzt werden würden.

    Der oberste Gerichtshof zeigt sich von der Stellungsnahme unbeeindruckt und will schon am 19. Januar mit der Anhörung fortfahren. Anbietern, die sich gegen die neuen Richtlinien zur Wehr setzen, droht der Gerichtshof mit Zwangssperrungen, wie sie auch schon China durchgesetzt hätte. 

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  • Smartphone © Kelvin Lung - Fotolia.com

    Smartphone © Kelvin Lung - Fotolia.com

    Mit dem Xperia S bringt Sony nun endlich sein erstes Smartphone auf den Markt. Dabei ist das Handy als erste der  neuen Xperia-Generation mit einem 1,5 GHz Dual-Core-Prozessor ausgestattet. Dadurch können dann auch HD-Videos und Filme in sehr guter Qualität auf dem ebenfalls HD-fähigen 4,3 Reality Display abgespielt werden.

    Die 12 Megapixel-Kamera ermöglicht es zusätzlich, gestochen scharfe Fotos schießen und Videos zu drehen. Durch den Zugriff auf  Sony Entertainment Network-Dienste wie z.B. Video Unlimited und Music Unlimited kann man aus über 12 Millionen Musiktitel weltweit und einer großen Auswahl an Spielfilmen wählen. Per HDMI-Kabel oder über WLAN kann man die Inhalte des Handys auch auf en anderes Gerät übertragen.

    Das Design des Xperia S ist schlicht, aber einprägsam. Ein großes Display, ohne viel Schnick Schnack, welches aber durch ein transparentes Element vom Antennenkomponenten getrennt wird, sorgt für einen Hauch Minimalismus.

    Es versteht sich beinahe von selbst: Derartige High-End-Handys sind natürlich nicht billig. Wer sich nicht direkt für ein Ratenkauf beim Fachhändler entscheidet, kann zum Beispiel selbst einen günstigeren Konsumkredit aufnehmen. Hier empfiehlt sich beispielsweise ein Kreditvergleichsportal, zum Beispiel ein Kreditangebot bei smava.

    Erscheinen wird das Xperia S voraussichtlich im ersten Quartal 2012. Es wird in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich sein und mit Android 2.3 (Gingerbread) laufen. Ein Upgrade auf Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) wird dann von Sony im zweiten Quartal bereitgestellt werden.

     

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  • Musik im Netz

    Musikdownload © thingamajiggs - Fotolia.com

    Musikdownload © thingamajiggs - Fotolia.com

    Endlich ist der Streit zwischen der Gema und Bitkom über Musikangebote im Internet zu Ende – damit ist der Weg frei für neue Angebote und Plattformen um den wohl schönsten Zeitvertreib des Menschen: Die Musik.

    Nach einem jahrelangem Streit zwischen dem IT-Branchenverband und der deutschen Verwertungsgesellschaft konnten sich die beiden Lager endlich auf einen Betrag für die Urhebervergütungen einigen, die von den Betreibern von Internet-Musik-Portalen geleistet werden müssen, sowie auf Regelungen über Streaming-Angebote. Damit können Unternehmen wie Spotify, Apples iTunes Match und Google Music, die bereits im Ausland erfolgreich laufen, auch in Deutschland starten. Konkrete Ankündigungen der Unternehmen gibt es derzeit aber noch nicht.

    Die Lizenzgebühren betragen zwischen sechs und neun Cent netto pro Musikstück. Diese Regelung gilt rückwirkend bis zum 1. Januar 2002. Der Streit um webefinanzierte Musik-Plattformen wie etwa YouTube ist allerdings nach wie vor ungeklärt. Die Verhandlungen über eindeutige gesetzliche Grundlagen für solche Dienste gehen weiter.

    Die Branche äußerte sich überhaupt sehr verhalten auf das Ende des jahrelangen Streits: Zwar sei die Einigung erfreulich, so der Berliner Musik-Unternehmer Tim Renner, doch unzureichend, “solange die werbebasierten Dienste nicht umfasst” werden.

    Dabei sind Unternehmen wie Spotify oder Apples iTunes Match die Hoffnung für die kriselnde Musik-Industrie, der illegal heruntergeladene Alben und sinkende Absatzzahlen zu Schaffen machen: Beim schwedischen Streaming-Dienst Spotify etwa bezahlt man einen festenm Betrag pro Monat für ein werbefries Konto oder gar nichts und nimmt dafür Werbung in Kauf. Von seinen zehn Millionen Nutzern zahlen laut Firmenangaben mehr als zwei Millionen für ein solches Premium-Konto. Apples Dienst iTunes Match bietet sogar die Möglichkeit, vor Jahren gekaufte Musik-Downloads rückwirkend für alle Apple-Geräte zu aktivieren. Auch diese Form der Nachlizensierung ist von den aktuellen Entscheidungen der Bitkom und Gema noch nicht abgedeckt.

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  • © Reinhold Föger - Fotolia.com

    © Reinhold Föger - Fotolia.com

    Auch in Deutschland fällt es den Unternehmen zunehmend schwerer, den hohen Erwartungen der mobilen Anwender mit ihren Internet-Angeboten ausreichend gerecht zu werden.

    Allein im letzten Jahr wurden weltweit etwa 320 Millionen Smartphones verkauft. Es zeichnet sich ein eindeutiger Trend ab, denn damit entspricht die Zahl der verkauften Smartphones im Gegensatz zum letzten Jahr, einer Steigerung von 75 Prozent. Mit dieser Entwicklung nimmt auch die Bedeutung von mobilen Websites maßgeblich zu. So kann sich eine für den PC-Desktop schon leicht unübersichtliche Website eines Internetshops, für ein viel kleineres Display schon einmal als schwieriges, wenn nicht gar unmögliches Unterfangen gestalten. Eine aktuelle Umfrage unter Smartphone-Nutzern jedoch ergab, dass rund 72 Prozent der Deutschen von den entsprechenden Internetseiten erwarten, dass sie auf ihrem Endgerät mindestens genauso schnell oder noch schneller laden, als auf dem PC mit Desktop. So reicht die Geduldsspanne für das Laden einer Seite bei immerhin 68 Prozent der Befragten nicht länger weiter als drei Sekunden.

    Daraus ergeben sich entsprechende Konsequenzen, denn fast die Hälfte der Befragten gab außerdem an, eine Seite, die bereits einmal Schwierigkeiten beim Laden bereitete, nicht wieder aufzurufen. Interessant hierbei ist, dass die Deutschen in Sachen Erwartungshaltung gleich nach den chinesischen Nutzern, die höchsten Forderungen an die mobilen Websites stellen. Dennoch tun sich viele Unternehmen noch schwer damit, verschiedene Alternativen für ihren Internet-Auftritt anzubieten. Selbst dann, wenn man versucht hat, sich den jeweiligen Geräten anzupassen, sind die Anforderungen der Nutzer oftmals noch längst nicht erfüllt worden. Selbst eine gut ausgebaute App kann da keine Alternative bieten, denn die Zahlen und Zielgruppen sprechen für sich. Auf weitere Entwicklungen bleibt derzeit also  noch zu warten.

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  • Umzugshilfe im WWW

    Der Umzug, Foto: ibm4381_flickr

    Der Umzug, Foto: ibm4381_flickr

    Wer bekommt bei einem anstehenden Umzug keine Schweißperlen auf der Stirn? Ein Umzug bedeutet Stress und erfordert ein hohes Maß an Organisationstalent. Nicht nur Kartons, Helfer und ein richtiger Wagen müssen besorgt werden, auch viele nervige Formalitäten sind zu erledigen. Wem der passende Transporter und die helfenden Hände fehlen, sollte sich über passende Umzugsunternehmen informieren. Das funktioniert im Internet ganz einfach, z.B. mit diesem Service. Nur wenige wissen, dass auch viele andere Formalias ebenfalls ganz bequem im Internet erledigt werden können.

    Viele Einwohnermeldeämter bieten mittlerweile auf ihrer Homepage einen Service zum Ummelden an. Der Ummelde-Vorgang ist in Deutschland innerhalb einer gewissen Frist vorgeschrieben  -  wer das versäumt, muss mit Geldbußen rechnen.

    Anstatt einer Kaution als Überweisung oder in Bargeld bieten immer mehr Vermieter auch einen Kautionsschutzbrief als Mietsicherheit an. Dieser kann ganz einfach im Internet gefunden und ausgefüllt werden. Auch ein Nachsendeantrag für die Post lässt sich online ausfüllen und abschicken  -  das bedeutet ein Mal weniger in der überfüllten Post-Filiale schlangestehen zu müssen. Auch die GEZ bietet online einen Umzugsservice für die neuen Adressdaten an. Dasselbe gilt für viele Telefon- oder Internetanbieter.

    Auch die Protokolle für die Übergabe der alten und der neuen Wohnung lassen sich online kostenlos herunterladen. Das gilt auch für ähnliche Formulare wie etwa einer Mietvertragskündigung oder einer Vereinbarung von Abstandszahlungen. Wer nicht alle Daten und Termine im Kopf behalten will, findet auch kostenfreie Kalender im Internet, die einen bequem per Email an alle Fristen und Maßnahmen erinnert. Manche davon sind extra für Umzüge optimiert. So wird der Umzug zwar nicht zum Kinderspiel, doch erleichtern kann die virtuelle Welt so ein umfangreiches Unternehmen erheblich. Ein paar Schweißperlen weniger sollten schon drin sein…

     

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  • Die Geldmaschine Google

    Auch die drohende Konjukturflaute kann dem größten Suchmaschinenbetreiber der Welt, Google, nichts anhaben, der auch aus dem dritten Quartal mit derartigen Gewinnen hervorgeht, die selbst Experten verblüffen. Eine klare Kostenkontrolle sowie sich immer weiter entwickelnder Internet-Werbemarkt, führten so zu einer Gewinnsteigerung von 26 Prozent. Die Umsatzsteigerung liegt sogar bei 37 Prozent, und damit deutlich höher, als man erwartet hatte.

    Solche überragenden Ergebnisse hat man vor allem der stetigen Nachfrage aus den Schwellenländern Asiens zu verdanken und auch mit Werbebannern und Anzeigen für mobile Geräte konnte das Geschäft beflügelt und die Umsätze gesteigert werden. Die Schwellenländer gewinnen dabei immer mehr an Bedeutung und können damit sogar die allmählichen Rückgänge in Westeuropa ausgleichen. Bereits zum vierten Mal in Folge übetrafen die Quartalsumsätze nun die Prognosen und auch Google-Chef selbst sagt deutlich, sich statt auf die Vielfalt der Produkte zukünftig vermehrt auf Bereiche mit Aussicht auf bessere Rendite zu konzentrieren und Gelder dementsprechend einzusetzen. Mit Aussicht darauf, nahm Google so bereits in den vergangenen Monaten etwa 20 Angebote vom Markt.

    Weiterhin wird jedoch in das Mobilfunk-Geschäft investiert, das mit stetigem Zuwachs als starker Konkurrent den Hersteller Apple überholen will. So darf sich Android, das Betriebssystem des Konzerns, bereits zu der weltweit am meisten genutzten Software bei Smartphones zählen. In 190 Millionen Geräten arbeitet Googles Betriebssystem bereits, wobei sich ein deutlicher Zuwachs innerhalb der letzten drei Monate zeigt. Das nächste Ziel des Konzerns besteht nun darin, sich den Hersteller Motorola zu Eigen zu machen. Mit 12,5 Milliarden Dollar will man sich Zugriff auf eines der größten Patent-Arsenale verschaffen, um dann eigene Smartphones herzustellen.

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  • Google+ jetzt offen für alle

    Google +, Foto: rosetta_flickr

    Die ähnlichen Entwicklungsstadien vom größten sozialen Netzwerk weltweit und dem Konkurrent Google+ werden immer auffälliger. Seit vergangenem Dienstag hat Google+ die Mitgliedschaft ohne Einladung eines Freundes für jeden ermöglicht. Wir erinnern uns, auch Facebook startete erst für exklusive Nutzer, anfangs waren das die Studenten der renommierten Harvard Universität in Amerika. Kurz darauf öffnete Facebook seine virtuellen Türen auch für Studenten anderer elitärer Lehranstalten der Vereinigten Staaten, es folgten Unis in Europa, bis es letzten Endes für alle frei zugänglich wurde. Nun also auch Google+. Warum das Netzwerk nun für alle freigeschaltet wurde, ist offiziell nicht bekannt. Wahrscheinlich lässt sich so einfach eine breitere Masse ansprechen, es macht das Anmelden unkomplizierter. Zeitgleich aktivierte Google die neuen Funktionen der Plattform wie den Videochat. Via PC und Mac war das schon länger möglich, doch nun funktioniert es auch mit Smartphone über das Android-Betriebssystem. Der nächste Schritt werde die Ermöglichung des Video-Chats auf mobilen Apple-Produkten sein, so der Google-Manager Vic Gundotra am Dienstag in seinem Firmenblog.

    Die aktuellsten Mitgliederzahlen von Google+ sind aus dem vergangenen Juli, hier waren es zehn Millionen aktive Nutzer, zum Vergleich: Der Marktführer Facebook zählt gegenwärtig 700 Millionen registrierte Mitglieder. Dagegen wirkt Googles soziales Netzwerk eher unterentwickelt. Die Tatsache, dass Google keine neueren Mitgliederzahlen veröffentlicht, lässt Rückschlüsse zu. Der geplante Angriff auf Facebook und die totale Übernahme der Marktführerschaft scheint nicht so recht zu funktionieren.

    Auch das, was Google+ Mitglieder an dieser Plattform einst lobten, beispielsweise die Kategorisierung der Freunde bietet das Netzwerk von Marc Zuckerberg jnun auch an. Es gibt nicht viel, was Googles Plattform noch herausstechen lässt. Fans sagen, es wirke aufgeräumter und übersichtlicher. Ob das reichen wird, um 700 Millionen Facebooknutzer abzuwerben bleibt zu bezweifeln.

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  • Facebook-Alternative Diaspora

    Schon lange wird über die Privatsphäre bei Facebook diskutiert. Immer wieder werden Änderungen beim sozialen Netzwerk durchgeführt und die User nicht informiert.

    Alle paar Wochen gehen unter den Usern Mails und Pinneinträge umher, die darauf hinweisen, dass Facebook wieder einmal eine Lücke gefunden hat, wie sie die Daten der User weitergeben können, ohne rechtlich belangt zu werden.

    Wenn User ihren Account nicht immer wieder inspizieren, laufen sie Gefahr ein Häkchen zu übersehen und schon erhalten Profilleser Informationen, die eigentlich privat hätten bleiben sollen.

    Doch nun kommt ein neues Netzwerk ins Word Wide Web. Es nennt sich Diaspora und soll den Usern ihre Privatsphäre lassen, so behauptet es der Mitbegründer Maxwell Salzberg.

    Beim Netzwerk Diaspora soll der User mehr Kontrolle über die Weitergabe seiner eigenen Daten und Einträge besitzen. Maxwell Salzberg, der an der New York University Informatik studiert hat kümmert sich persönlich um den Aufbau des Netzwerkes.

    Gemeinsam mit Dan Gripi, Raphael Sofaer und Ilja Zhitomirsky wurden sie beim Studium vom Jura-Professor Eben Moglen, der an der Columbia University unterrichtet inspiriert. In einer seiner Vorlesungen hat er seine Idee der ‘Freedom-Box’ diskutiert, bei der es um ein Gerät geht, das so groß ist wie ein Akku. Auf diesem Gerät würden alle persönlichen und verschlüsselten Daten gespeichert werden können. So, dass nur der Besitzer dieser Box über die Weitergabe dieser Daten bestimmen könne.

    Maxwell Salzberg und seine Freunde erhielten von der ‘New York Times’ 200.000 US-Dollar als Starthilfe und machten sich an die Arbeit. Die User sollen selbst bestimmen, von wo aus sie Informationen und soziale Beziehungen steuern. So kann der Nutzer auch vom eigenen PC aus die Daten steuern und einpflegen. In wenigen Monaten soll die Beta-Version kommen. Wir sind gespannt.

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  • Debatte: Anonymität vs. Klarnamen

    Schon seit der Ausbreitung des Mediums Internet gibt es die Diskussion über Anonymität im Netz. Immer wieder wird über die Verhaltensrichtlinien von Social Networks oder anderen Onlinediensten vorgeschrieben, dass der Nutzer seine wahrhaftige Identität anzugeben hat. So soll erreicht werden, dass weniger Spam im Internet produziert werden kann und niemand mehr anonym belästigt wird. Es ist also jedem nur zu empfehlen immer richtige Daten anzugeben, das verstärkt die Glaubwürdigkeit. Auf der anderen Seite werden wir immer wieder vor unsicherem Umgang mit unseren Daten gewarnt, wie soll man also nun wirklich verfahren?

    Auch Politiker fordern ein so genanntes “Vermummungsverbot im Netz”, es sollen endlich verlässliche Identitätsprüfungen eingebaut werden. Andere Vertreter sehen Pseudonyme jedoch eher als Chance und nicht als etwas schädliches. Vor allem aus der Welt der Blogger kommen immer wieder Aufschreie gegen diese Prüfungen. Auch wenn diese Fakenamen immer wieder missbraucht werden, gibt es trotzdem Menschen die die Anonymität des Netzes brauchen um ihre Kreativität ausdrücken zu können.

    Außerdem gibt es noch andere Onlinegemeinschaften als Google und Facebook. Hier hält man sich als Privatperson auf, das hat nichts mit Job oder ähnlichem zu tun. Wenn tatsächlich eingeführt werden würde dass im Internet nur echte Namen in Verwendung kommen dürfen, würden in Zukunft auch andere Portale auf denen wir uns bewegen unter unseren echten Namen in Suchmaschinen angezeigt werden.

    Es gibt viele andere Möglichkeiten sich im Internet vor Spam zu schützen. Auch wenn vieles nur Fake ist, es gibt auch erste Schritte in Richtung Besserung. Einige Onlineshops beispielsweise erlauben eine Kundenrezension unter dem Vorwand eines Synonyms nur, wenn die Lieferadresse des Kunden hinterlegt ist. Tatsache ist dass es wohl erst ein Mal so bleiben wird dass jeder seine Identität im Netz frei wählen kann.

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  • Brandneu

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