Schon lange wird über die Privatsphäre bei Facebook diskutiert. Immer wieder werden Änderungen beim sozialen Netzwerk durchgeführt und die User nicht informiert.

Alle paar Wochen gehen unter den Usern Mails und Pinneinträge umher, die darauf hinweisen, dass Facebook wieder einmal eine Lücke gefunden hat, wie sie die Daten der User weitergeben können, ohne rechtlich belangt zu werden.

Wenn User ihren Account nicht immer wieder inspizieren, laufen sie Gefahr ein Häkchen zu übersehen und schon erhalten Profilleser Informationen, die eigentlich privat hätten bleiben sollen.

Doch nun kommt ein neues Netzwerk ins Word Wide Web. Es nennt sich Diaspora und soll den Usern ihre Privatsphäre lassen, so behauptet es der Mitbegründer Maxwell Salzberg.

Beim Netzwerk Diaspora soll der User mehr Kontrolle über die Weitergabe seiner eigenen Daten und Einträge besitzen. Maxwell Salzberg, der an der New York University Informatik studiert hat kümmert sich persönlich um den Aufbau des Netzwerkes.

Gemeinsam mit Dan Gripi, Raphael Sofaer und Ilja Zhitomirsky wurden sie beim Studium vom Jura-Professor Eben Moglen, der an der Columbia University unterrichtet inspiriert. In einer seiner Vorlesungen hat er seine Idee der ‘Freedom-Box’ diskutiert, bei der es um ein Gerät geht, das so groß ist wie ein Akku. Auf diesem Gerät würden alle persönlichen und verschlüsselten Daten gespeichert werden können. So, dass nur der Besitzer dieser Box über die Weitergabe dieser Daten bestimmen könne.

Maxwell Salzberg und seine Freunde erhielten von der ‘New York Times’ 200.000 US-Dollar als Starthilfe und machten sich an die Arbeit. Die User sollen selbst bestimmen, von wo aus sie Informationen und soziale Beziehungen steuern. So kann der Nutzer auch vom eigenen PC aus die Daten steuern und einpflegen. In wenigen Monaten soll die Beta-Version kommen. Wir sind gespannt.