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Alles über Google+

Google +, Foto: sqidooer_flickr

Google versucht sich jetzt mit der Einführung von Google+ erneut in die Gebiete der sozialen Netzwerke einzufinden. Jetzt haben sich User erstmals umgesehen. Vor allem auf das größte soziale Netwerk Facebook soll jetzt ordentlich Jagd gemacht werden. Momentan darf man nur über Einladung ins Netz, und die Einladungen waren schon so begehert dass der Server zwischenzeitlich gesperrt werden musste, weil die Nachfrage so hoch war.

Vom Aufbau her ähnelt Google+ sehr den Strukturen von Facebook, bietet aber noch eine Reihe anderer Extras. Einladen kann nur der der selbst schon ein Profil hat. Doch derzeit ist auch diese Funktion gesperrt.

Das praktische ist das Google+ sich automatisch über das Google Konto integrieren lässt. So können andere Dienste wie iGoggle oder Googlemail weiterhin grenzenlos genutzt und mit dem Social Network kombiniert werden. So bietet das Nutzerprofil mehrere praktische Möglichkeiten.

Einigen ist vielleicht in der Suchmaschine auch schon das kleine +1 aufgefallen. So können Nutzer nun öffentlich mitteilen, welche Suchergebnisse ihnen gefallen und welche nicht. Das wirkt sich wiederum auf künftige Googlerankings aus, denn je mehr Empfehlungen ein Beitrag hat um so höher ist seine Relevanz für die Suchmaschine. Das kann vor allem im heute total verspamten Dschungel der Suchmaschinen sehr nützlich sein. Das System dahinter ist mal wieder die gute alte Empfehlung die Nutzer auch schon von Facebook kennen. Die Community vertraut auf andere Nutzer, so wird sich die komplette Suchmaschine vermutlich in den nächsten Monaten mal wieder ganz schön verändern. Die Empfehlungen werden im Übrigen gespeichert so dass man sie immer wieder rückwirkend betrachten kann.

Wann google+ nun endgültig für alle wieder zugänglich gemacht wir,d ist bisher noch nicht bekannt.

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  • Google+ löscht Accounts

    Google, Foto: santivalladolid_flickr

    Obwohl das Netzwerk Google+ gerade noch in der Testphase ist, geht es bereits rigoros gegen „Regelverstöße“ vor. So wurden jetzt die ersten User, die sich unter einem Pseudonym statt ihren richtigen Namen anmeldeten, gelöscht.

    Bereits 10 Millionen Nutzer konnte Google+ bisher gewinnen und die Beliebtheit steigt weiter, obwohl man bisher nur auf Einladung dem Netzwerk beitreten kann. Allein 20 Millionen Besucher gab es bisher.

    Doch die User, deren Accounts jetzt aufgrund von Pseudonym-Verwendungen gesperrt wurden, sind verwirrt. Denn Google ist beim Thema Verhaltensregeln etwas ungenau. Es heißt hierzu: “Verwenden Sie den Namen, mit dem Sie normalerweise von Freunden, Familie und Kollegen angesprochen werden. Dies dient der Bekämpfung von Spam und beugt gefälschten Profilen vor. Wenn Ihr voller Name beispielsweise Sebastian Michael Müller ist, Sie normalerweise aber Bastian Müller oder Michi Müller verwenden, sind diese Namen auch in Ordnung.” Das kann man jetzt natürlich auf verschiedene Weise auslegen. Google scheint das Ganze offenbar etwas strenger zu sehen. Bisher ist Google+ nur Privatpersonen zugänglich, allerdings soll ein entsprechendes Angebot für Unternehmen in Arbeit sein.

    Google äußerte sich zu dem Vorfall mit Hilfe von Vic Gundotra, Vize-Präsident des Social-Bereichs von Google, der versuchte dazu einen positiven Ton anzuschlagen. Für ihn sei das Sperren der Accounts mit falschen Namen in etwa das Gleiche wie Restaurants, die keine Leute ohne T-Shirts zulassen.Nicht astrein, aber möglich zu rechtfertigfen.

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