20 07

Linux, Foto: adriano gasparri_flickr
Diesen Monat haben sich die Linux Solution Group, Lisog, und die der Live Linux Verband zusammen getan. Diese Fusion ist schon seit Ende letzten Jahres geplant gewesen und wurde nun endlich beschlossen. Bereits zum damaligen Zeitpunkt trafen sich die Vorstände beider Unternehmen und einigten sich. Jetzt läuft der Komplex unter dem Namen Open Source Bisiness Alliance e.E. (OSBA).
Linux wurde im Jahr 1997 gegründet und hat einen akiven Mitarbeiterstamm von 103 Mitgliedern. Auch wenn die Vorarbeit für die Koopertaion sehr hart war, hat man sich jetzt in Sachen Finanzierung und Interessen einigen Können.
Der neue Verein soll jetzt das Vertrauen der Industrie und der Verhaltungsbehörden gewinnen. Außerdem solle s die Sofware weiter stärken, auch dank neuer Kooperationsprojekte, gutem Networking und einer neuartigen Marketingarbeit. Der Verein wird weiterhin im deutschen Raum agieren, aber auch internationale beziehungen sollen nun weiter ausgebaut und gestärkt werden.
Das Motte des Vereins latuet, Einigkeit macht stark, genau nach diesem Ziel will man nun auch vorgehen. Nun erhofft man sich vor allem eine bessere Stimme gegenüber der Politik und der Wirtschaft. Auch die Wahrnehmung der gesamten Öffentlichkeit soll dadurch vertieft werden.
Den Vorstand des neuen Vereins setzt sich zusammen aus Vertretern von beiden Seiten. Der Hauptsitz ist nun in Stuttgart angesetzt. Erstmals präsentiert sich der Verein in dieser neuen Kombination nun auf der Cebit in Hannover.
15 07

Open source, Foto: jalbertbowdenil_flickr
Open Source ist eine recht neue Sache und fast so alt wie das internet. Entstanden ist es um 1998. Grund dafür war der Netscape Navigators welcher als Internetbrowser diente. Einige werden ihn vielleicht noch kennen. Er war in der Optik sehr einfach gestrickt und hatte als Symbol auf dem Desktop einen Leuchtturm. Jedoch wurde er mit der wachsenden Dominanz vom Internet Explorer der Firma Microsoft immer unbedeutender und brachte wirtschaftlich nichts mehr ein. So entschieden seine Entwickler, den Quelltext der allgemeinen Internetgemeinde zugänglich zu machen und diesen somit umsonst und ohne Lizenzen diesen Browser weiterzuentwickeln. Daraus entstand im übrigen dann später das Mozilla-Projekt. Die bekanntesten Beispiele für Open-Source Ware dürften dabei vor allem noch OpenOffice, was als Konkurrent zu Microsoft Office gesehen wird, und das Betriebssystem Linux sein.
Damit es sich wirklich um Open Source handelt, müssen drei einfache Kriterien erfüllt werden. Zum einen muss die Software, also der Quelltext, für den Menschen in einer lesbaren Form vorliegen. Das ist so wichtig, da Programme codiert werden um auf den Rechnern zu laufen. Diese Binärprogramme sind für Menschen im semantischen Sinne nicht lesbar. Außerdem darf diese Software beliebig kopiert, verbreitet und genutzt werden ohne das dafür weitere Lizenzen oder Kosten aufkommen. Zum Schluss gilt noch, dass die Software verändert werden darf und auch in dieser veränderten Form beliebig oft weitergegeben werden darf.
Unterscheiden muss man bei den Begriffen “Freie Software” und “Open Source”. So geht es bei der freien Software vor allem darum, dass diese kostenlos zugänglich ist und etwas gelockerte Lizenzen hat. Hauptschwerpunkt ist jedoch nicht die Bearbeitung des Quelltextes, so wie es bei Open Source der Fall ist. Trotzdem werden diese Begriffe häufig als Synonyme benutzt, was nicht ganz korrekt ist.