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Open source, Foto: jalbertbowdenil_flickr
Open Source ist eine recht neue Sache und fast so alt wie das internet. Entstanden ist es um 1998. Grund dafür war der Netscape Navigators welcher als Internetbrowser diente. Einige werden ihn vielleicht noch kennen. Er war in der Optik sehr einfach gestrickt und hatte als Symbol auf dem Desktop einen Leuchtturm. Jedoch wurde er mit der wachsenden Dominanz vom Internet Explorer der Firma Microsoft immer unbedeutender und brachte wirtschaftlich nichts mehr ein. So entschieden seine Entwickler, den Quelltext der allgemeinen Internetgemeinde zugänglich zu machen und diesen somit umsonst und ohne Lizenzen diesen Browser weiterzuentwickeln. Daraus entstand im übrigen dann später das Mozilla-Projekt. Die bekanntesten Beispiele für Open-Source Ware dürften dabei vor allem noch OpenOffice, was als Konkurrent zu Microsoft Office gesehen wird, und das Betriebssystem Linux sein.
Damit es sich wirklich um Open Source handelt, müssen drei einfache Kriterien erfüllt werden. Zum einen muss die Software, also der Quelltext, für den Menschen in einer lesbaren Form vorliegen. Das ist so wichtig, da Programme codiert werden um auf den Rechnern zu laufen. Diese Binärprogramme sind für Menschen im semantischen Sinne nicht lesbar. Außerdem darf diese Software beliebig kopiert, verbreitet und genutzt werden ohne das dafür weitere Lizenzen oder Kosten aufkommen. Zum Schluss gilt noch, dass die Software verändert werden darf und auch in dieser veränderten Form beliebig oft weitergegeben werden darf.
Unterscheiden muss man bei den Begriffen “Freie Software” und “Open Source”. So geht es bei der freien Software vor allem darum, dass diese kostenlos zugänglich ist und etwas gelockerte Lizenzen hat. Hauptschwerpunkt ist jedoch nicht die Bearbeitung des Quelltextes, so wie es bei Open Source der Fall ist. Trotzdem werden diese Begriffe häufig als Synonyme benutzt, was nicht ganz korrekt ist.