22 07

Google, Foto: santivalladolid_flickr
Obwohl das Netzwerk Google+ gerade noch in der Testphase ist, geht es bereits rigoros gegen „Regelverstöße“ vor. So wurden jetzt die ersten User, die sich unter einem Pseudonym statt ihren richtigen Namen anmeldeten, gelöscht.
Bereits 10 Millionen Nutzer konnte Google+ bisher gewinnen und die Beliebtheit steigt weiter, obwohl man bisher nur auf Einladung dem Netzwerk beitreten kann. Allein 20 Millionen Besucher gab es bisher.
Doch die User, deren Accounts jetzt aufgrund von Pseudonym-Verwendungen gesperrt wurden, sind verwirrt. Denn Google ist beim Thema Verhaltensregeln etwas ungenau. Es heißt hierzu: “Verwenden Sie den Namen, mit dem Sie normalerweise von Freunden, Familie und Kollegen angesprochen werden. Dies dient der Bekämpfung von Spam und beugt gefälschten Profilen vor. Wenn Ihr voller Name beispielsweise Sebastian Michael Müller ist, Sie normalerweise aber Bastian Müller oder Michi Müller verwenden, sind diese Namen auch in Ordnung.” Das kann man jetzt natürlich auf verschiedene Weise auslegen. Google scheint das Ganze offenbar etwas strenger zu sehen. Bisher ist Google+ nur Privatpersonen zugänglich, allerdings soll ein entsprechendes Angebot für Unternehmen in Arbeit sein.
Google äußerte sich zu dem Vorfall mit Hilfe von Vic Gundotra, Vize-Präsident des Social-Bereichs von Google, der versuchte dazu einen positiven Ton anzuschlagen. Für ihn sei das Sperren der Accounts mit falschen Namen in etwa das Gleiche wie Restaurants, die keine Leute ohne T-Shirts zulassen.Nicht astrein, aber möglich zu rechtfertigfen.